| Triple Play – Telefonie, Internet und TV | |||||
| Triple-Play ist eine hocheffektive Bündelung
aus einer schnellen Internetanbindung,
Telefonie (Voice over IP) und
Online-Videodiensten.
Anbieter von Breitbandanschlüssen und -zugängen erweitern ihr bestehendes Portfolio durch die Übertragung von Telefonie und Fernsehen durch das Internet. Anbieter schneller Breitbandanschlüsse sehen gute Wachstumsmöglichkeiten: Viele Haushalte sind bereits mit einem schnellen Internetzugang ausgestattet, und die Internettelefonie (VoIP) ist zudem ein viel genutztes und preiswertes System für den Endverbraucher. Triple Play eröffnet vielfach die Möglichkeit zur Gewinnung und Bindung neuer Kundenkreise. Umfragen haben gezeigt, dass Internetkunden höhere Kosten in Kauf nehmen würden, wenn dafür ein verbesserter Service und das Internet mit seinen Mehrwertdiensten aus einer Hand kämen. Triple-Play bietet genau diese Möglichkeit, Internet und die Mehrwertdienste Voice over IP sowie Fernsehen auf Nachfrage von einem Anbieter zusammenfassen zu lassen. Die Anbieter erneuern Leitungen und verbessern die Router. Als zuverlässiger Kundenpartner und Anbieter von Triple Play sind die Breitbandanbieter dabei zu investieren. Beispiel Deutsche Telekom AG und die Schweizer Swisscom: Beide haben bereits ausgereifte Triple Play Produkte. Für die Angebote aus Internet, Fernsehen und Sprachkommunikation nutzen diese ihre Glasfaserleitungen, indem sie die |
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| Leitungen von den Hauptverteilern bis zu den einzelnen
Haushalten verlängern. Zumindest
sollen die Glasfaserleitungen näher
an die Haushalte heran geführt werden.
Die Telekom-Betreiber setzen auf VDSL,
also auf Very High-Speed Digital Subscriber
Line, eine im Vergleich zu DSL
noch bessere und schnellere Verbindung.
Übertragungsraten von bis zu
50 Megabites pro Sekunde sollen damit
normal werden und so ein störungsfreies
Internetsurfen, Telefonieren und
Fernsehen ermöglichen. Eine Umstellung auf einen Anschluss mit Bandbreite ist erforderlich, wie es ein VDSL-Anschluss grundsätzlich bietet. In Sichtweite ist bereits, daß die Glasfaserkabel direkt ins Haus der Endverbraucher geführt werden. Alternativ wird im Bereich der Passiv- Optischen Netztechnologien nach Lösungen gesucht, mit denen eine Installation und die Wartung vereinfacht werden kann. Realität ist IP-Fernsehen bereits in Belgien und Hongkong (Volksrepublik China). |
ADSL, die Abkürzung für „Asymmetric
Digital Subsrciber Line“, ist die derzeit am
häufigsten genutzte Anschlusstechnik für
digitale Breitbandanschlüsse ins Internet.
VDSL heißt „Very High Speed Digital Subscriber Line“. Aktuell gilt VDSL als die schnellst funktionstüchtige DSL-Technologie, die am Markt verfügbar ist. Übertragungsraten von über 50 Megabites pro Sekunde sind mit VDSL möglich, reichweitengestützt durch Vermittlungsstellen. DSLAM ist die Abkürzung für „Digital Subcriber Line Access Multiplexer“. Dabei handelt es sich um Geräte, die an den Orten zu finden sind, an denen Teilnehmeranschlussleitungen zusammenlaufen. Sie sind die eigentlichen Vermittler zwischen dem Endkunden und der Leitung, terminieren den Ablauf – integriert in Outdoor Cabinets von Knürr. |
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